Klimabedingter Migration eine Stimme geben.
Das Berlin Climate Mobility Forum in Kooperation mit der Robert-Bosch Stiftung bringt jährlich führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um klimabedingte Migration als gestaltbare Transformation zu vermitteln. ORCA wurde gemeinsam mit der Schwesteragentur SEC Newgate Deutschland beauftragt, die Kommunikation des Forums strategisch zu orchestrieren und ihr Profil zu verleihen. Dafür haben wir prägnante Narrative entwickelt, eine Social-Media-Strategie entlang der wirksamen Debattensträngen aufgesetzt und diese Arbeit letztlich in eine prägnantes, wiedererkennbares Design überführt. So wurde dem Forum genau die politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit verschafft werden, die dieses drängende Thema erfordert.
Prinzipien und Handlungsspielräume sichtbar machen.
Um das Thema wirksam in den relevanten Zielgruppen zu verankern und der Debatte eine klare Richtung zu geben, entwickelten ORCA Affairs und SEC Newgate wir ein ganzheitliches Kommunikationsframework für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Social-Media-Kanäle LinkedIn und Instagram. Inhaltlicher Kompass waren dabei durchgängig die von den Vereinten Nationen verabschiedeten Principles: Sie bildeten den Rahmen, an dem wir Botschaften, Formate und Kanalstrategie ausgerichtet haben.
Kern der Strategie war die Positionierung des Forums als Dialograum an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Über einen maßgeschneiderten Action Frame definierten wir die zentralen Narrative, die komplexe Zusammenhänge verständlich auf den Punkt bringen und den Diskurs lösungsorientiert leiten. Im Mittelpunkt standen dabei die Menschen in den vom Klimawandel bedrohten Regionen mit ihren Lebensrealitäten und die konkreten Konsequenzen, vor denen diese Communities stehen.
Einen zweiten Hebel bildete das hochrangige Teilnehmendenfeld: Über 80 Staatschefs, Ministerinnen und Minister sowie weitere klimapolitisch Verantwortliche kamen beim BCMF zusammen. Diese Stimmen wurden gezielt als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren eingebunden, um die Botschaften des Forums über ihre eigenen Reichweiten und Netzwerke hinaus in die internationale Debatte zu tragen.
Ergänzend wurde eine vorausschauende Krisenkommunikation vorbereitet, um auch bei sensiblen Fragestellungen jederzeit handlungs- und aussagefähig zu bleiben.
Ein Forum, das über die Veranstaltungstage hinaus wirkt.
Die Kommunikation zum BCMF 2026 startete faktisch bei null – im Zeitraum davor waren über alle Kanäle hinweg lediglich acht Beiträge erschienen. Mit 249 Beiträgen im Kampagnenzeitraum wurde die Sichtbarkeit des Forums auf ein neues Niveau gehoben: Reichweite und Impressions stiegen um mehr als das Hundertfache, die Interaktionsrate blieb dabei stabil.
Am stärksten wirkten die Beiträge, die einzelne hochrangige Stimmen ins Zentrum stellten. LinkedIn erwies sich als zentraler Debattenraum des Forums und wuchs allein im Kampagnenzeitraum organisch um über 2.400 Follower. Das während der beiden Veranstaltungstage live produzierte Material wurde direkt vor Ort nahezu in Echtzeit ausgespielt, womit das Forum zu jedem Zeitpunkt öffentlich – ohne Verzögerung zwischen Debatte im Saal und Sichtbarkeit nach außen – präsent war. Ergänzt wurde dies durch eine breite internationale Medienresonanz in einer Vielzahl von Ländern und Sprachen – und damit genau in jenen Regionen, deren Communities im Zentrum der Debatte stehen.




