ORCAs im Auftrag der Geschichte

Am 17. Juni 2021 gehen die Stasi-Unterlagen in den Verantwortungsbereich des Bundesarchivs über. Gleichzeitig endet die Amtszeit des aktuellen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Ein historischer Tag, für den ORCA einen Filmbeitrag produzieren durfte.

111 Kilometer Akten und ein Teil unseres kollektiven Gedächtnisses – das Stasi-Unterlagen-Archiv beherbergt Zeitzeugen der Funktionsweise einer Diktatur. Nach gut zwei Jahrzehnten gehen die Stasi-Unterlagen am 17. Juni 2021 in den Verantwortungsbereich des Bundesarchivs über. An diesem Tag endet gleichzeitig die Amtszeit von Roland Jahn, dem aktuellen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Aus diesem Anlass findet ein hybrider Festakt statt, für den ORCA Affairs und ORCA Campaign gemeinsam einen informativen Filmbeitrag sowie eine Slideshow produziert haben. In dem rund sechsminütigen Video werden Geschichte und Aufgaben des Stasi-Unterlagen-Archivs sowie des Bundesarchivs genauso beleuchtet wie die gemeinsame Zukunft mit gebündelten Ressourcen und Kompetenzen. Dabei werden die essenziellen gesellschaftlichen Aufgaben –  Restaurieren, Konservieren und Nutzbarmachen des Materials für die Bürgerinnen und Bürger – auch in Zukunft richtungsweisend bleiben.

„Hinter jeder Akte steckt ein Schicksal“

In dem von ORCA produzierten Film hebt Roland Jahn die persönliche Bedeutung der Unterlagen für die Opfer der Diktatur hervor: „Hinter jeder Akte steckt ein Schicksal – ein Mensch mit dem, was er erlitten hat.“ Deshalb werden die Betroffenen auch in Zukunft das Recht haben, die Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit über ihre Person angelegt hat, betont der Leiter des Bundesarchivs, Dr. Michael Hollmann. Beide werden auf dem Staatsakt am 17. Juni anwesend sein, ebenso wie Staatsministerin Prof. Monika Grütters und der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, der von 1990-2000 seinerseits Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen gewesen ist. Da der Veranstaltung aufgrund der Coronapandemie nur wenige Gäste vor Ort beiwohnen können, wird es einen Livestream der Veranstaltung geben. Interessierte können diesen am 17. Juni ab 19 Uhr hier verfolgen.

Bildquelle: „Aus unvergessen wird unvergesslich. Die Zukunft der Stasi-Unterlagen im Bundesarchiv“ (Screenshot), Orca Affairs

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